Die Skalierung industrieller Geschäftsprozesse erfordert eine Abkehr von fragmentierten Datenbeständen. In vielen mittelständischen Unternehmen bilden gewachsene Excel-Tabellen das operative Fundament. Diese Architektur führt jedoch bei zunehmender Komplexität zu intransparenten Prozessen. Zudem steigt das Fehlerrisiko bei manuellen Eingaben erheblich an. Ein produzierendes Unternehmen identifizierte diese Defizite daher als zentrales Hindernis für die weitere Entwicklung.
Die Zielsetzung des Projekts umfasst vor allem die Konsolidierung heterogener Datenquellen aus Produktion und Verwaltung. Dabei steht die Überwindung isolierter Informationssilos im Fokus. Das Unternehmen strebt stattdessen eine durchgängige und automatisierte Datenwertschöpfungskette an, um die Datenerfassung und die datenbasierte strategischer Steuerung auf eine zukunftsfähiges Niveau zu heben.
Durch die Implementierung von Microsoft Fabric modernisieren wir die vorhandenen Datenflüsse. Wir erschaffen dadurch ein konsistentes und digitales Abbild des gesamten Unternehmens. Fabric bietet als integrierte Plattformumgebung einen zentralen Ort für Datenerfassung, Speicherung und Nutzung. Darüber hinaus trifft das Management seine Entscheidungen nun auch auf Basis validierter Echtzeitdaten. Manuell aggregierte Vergangenheitswerte gehören damit der Vergangenheit an.
BRANCHE
TECHNOLOGIEN
HERAUSFORDERUNG
ERGEBNIS/MEHRWERT FÜR DEN KUNDEN
Die operative Steuerung des Kunden basierte maßgeblich auf dezentralen Tabellenstrukturen aus Produktion, Vertrieb und Finanzen. Deren manuelle Konsolidierung verursachte jedoch zunehmend Fehlerrisiken. Zudem entstanden dadurch erhebliche zeitliche Verzögerungen im Berichtswesen. Daher wollte der Kunde diese fragmentierten Dateninseln auflösen. Das Ziel war folglich der Ersatz durch eine automatisierte und skalierbare Plattformlösung.
Darüber hinaus strebte das Unternehmen eine validierte Kennzahlenbasis an. Diese neue Struktur sollte die Abhängigkeit von individuellen Excel-Logiken endgültig beenden. Der Kunde wollte die Berichterstellung somit vollständig von manuellen Vorarbeiten entkoppeln. Deshalb zentralisierte rheindata die Datenflüsse in einer revisionssicheren „Single Source of Truth“.
Diese Basis ermöglicht dem Management heute eine präzise Steuerung auf Grundlage verlässlicher Echtzeitdaten. Gleichzeitig steigert die neue Lösung die Effizienz im Controlling nachhaltig. Somit gewinnt das Team wertvolle Zeit für analytische Aufgaben zurück.
Analyse und Architekturkonzeption
Der Prozess begann mit der Analyse der vorhandenen Excel-Logiken und der Definition eines einheitlichen Datenmodells. Auf dieser Basis wurde die Microsoft Fabric-Architektur aufgesetzt, wobei der OneLake als zentrales Fundament implementiert wurde. Ziel war es, die heterogenen Quellsysteme des Kunden in einer logischen Speicherschicht zusammenzuführen und so die Grundlage für eine unternehmensweite Datenkonsistenz zu schaffen.
Datenintegration und Transformation
Im zweiten Schritt wurden manuelle Datenübertragungen durch automatisierte Pipelines via Data Factory ersetzt. Die komplexen, oft fehleranfälligen Berechnungslogiken aus den Tabellenkalkulationen wurden in robuste, serverseitige Transformationen überführt. Durch diesen Prozess konnte eine bereinigte Datenbasis geschaffen werden, die durch automatisierte Validierungsschritte eine dauerhaft hohe Datenqualität und Revisionssicherheit garantiert.
Visualisierung und Befähigung
Abschließend wurde die validierte Datenbasis in zielgruppenspezifische Power BI-Dashboards überführt. Ein zentrales semantisches Modell ermöglicht dem Kunden nun eigenständige Ad-hoc-Analysen ohne technische Barrieren. Den Abschluss bildete ein gezielter Know-how-Transfer, der sicherstellt, dass die internen Teams die Plattform effizient nutzen und zukünftige Anforderungen eigenständig innerhalb der neuen Umgebung skalieren können.
Der Kunde profitierte unmittelbar von einer Effizienzsteigerung im Berichtswesen. Dies gelang vor allem durch die Überführung manueller Prozesse in eine automatisierte Fabric-Umgebung. Infolgedessen verkürzte sich die Reaktionszeit des Unternehmens signifikant. Das Controlling verlagerte seine Ressourcen von administrativen Aufgaben hin zu wertschöpfenden Analysen.
Zudem verfügt das Unternehmen mit der neuen „Single Source of Truth“ nun über eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Diese Basis schließt Inkonsistenzen zwischen den Fachabteilungen konsequent aus. Darüber hinaus ermöglichen die hohe Datenverfügbarkeit und die verbesserte Performance ein schnelleres Handeln. Folglich reagiert das Management heute proaktiv statt reaktiv auf Marktveränderungen oder operative Abweichungen.
Die neue Plattform dient dem Kunden als skalierbares Fundament für künftige Digitalisierungsschritte. Über das Kern-Reporting hinaus plant das Unternehmen bereits weitere Schritte. So soll die vorhandene Datenbasis künftig auch fortgeschrittene Szenarien unterstützen. Dazu gehören beispielsweise vorausschauende Wartungsintervalle oder die Integration von ESG-Kennzahlen.
Zudem erlaubt die gewählte Architektur die schnelle Einführung neuer Technologien. Der Kunde ist dadurch in der Lage etwa KI-gestützte Analyse-Assistenten ohne technologische Hürden zu implementieren. Folglich stellt die Flexibilität der Lösung ein kontinuierliches Wachstum sicher. Das System passt sich somit problemlos an wachsende regulatorische Anforderungen des Marktes an. Darüber hinaus bewältigt die Plattform auch steigende operative Ansprüche mühelos.
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